1998               

Gründung der Firma "Thöne Pulverbeschichtung" mit Sitz im Rüthener Möhnetal.
Georg Thöne, der bis dahin als selbständiger Monteur weltweit Förderanlagen aufstellte, wollte wieder heimisch werden. Er erfuhr durch Zufall von einer gebrauchten Beschichtungsanlage, die zum Verkauf stand.
Somit war eine neue Idee geboren: die des Pulverbeschichtens in Rüthen.
Mit viel Elan und Mithilfe von Familie und Freunden wurde die Anlage in Neheim Hüsten abgebaut und in einer ehemaligen Hünnebeck-Halle im Möhnetal am Fuße Rüthens wieder aufgebaut - und in Betrieb genommen.
Bei der Pulverbeschichtung handelt es sich um ein lösemittelfreies und somit besonders umweltfreundliches Verfahren, Stahlteile farbig zu beschichten und vor Rost zu schützen. Anwendung findet sich überall, wo Stahl und Aluminium zu finden ist. Ob es der Wintergarten ist, die Fensterbank, Möbel oder Fahrzeugteile, Maschinen oder Anlagenteile, Küchen oder Haushaltsgeräte, Fahrräder oder Geländer sowie Tore, Zäune und vieles mehr – kurz gesagt, eben alles aus Metall kann beschichtet werden und so im neuen Glanz erstrahlen.

1998 - 2002   

Die ersten Jahre waren durchwachsen und durch „Versuch und Irrtum“ geprägt.
Die Auftragslage war sehr instabil, manchmal wurde mit nur 2 – manchmal mit 4- 5 Mitarbeitern gearbeitet. Durch Fehler wurden Kunden enttäuscht und Tag täglich hieß es „Learning by doing“.
Die Mitarbeiter arbeiteten hart, um am Markt bestehen zu bleiben. Durch ihre Hartnäckigkeit und ihr Engagement kamen immer neue Aufträge dazu und der Kundenstamm wuchs. Fehler wurden zu Ausnahmen und die Kunden wurden seltener enttäuscht. Es ging langsam bergauf.

2003

Schnell war klar, dass mit dieser gebrauchten Anlage bald nichts mehr zu reißen ist. Die Überlegung ging von: Entweder wir stellen den Betrieb wieder ein – bis hin zu eine andere Anlage muss her.
Detlef Lausen, Betriebsleiter der Firma Thöne Pulverbeschichtung, ist seit Juni 2000 im Betrieb. Er hat von Beginn an viele organisatorische Tätigkeiten übernommen. So hatte Georg Thöne Zeit, europaweit über Monate nach einer größeren Beschichtungsanlage zu suchen. Sogar den Selbstbau einer entsprechenden Anlage hatte er in Erwägung gezogen, als sich dann kurzfristig der Kauf einer gebrauchten, sehr großen Anlage aus Salzgitter ergab.

2005   

Im Januar begann der Abbau der Anlage mit Hilfe von einigen Mitarbeitern. Während in Salzgitter noch demontiert wurde, begann in Rüthen bereits der Aufbau der neuen Anlage. Dazu zog die Firma Thöne Pulverbeschichtung im Möhnetal in die ehemaligen Stama-Hallen. Es waren insgesamt 30 Sattelzüge Anlagenteile, die ihren Weg nach Rüthen fanden.
Parallel zu dem Aufbau der neuen Anlage führte der jetzige Betriebsleiter Detlef Lausen die Produktion in der Hünnebeck-Halle weiter, um den Kunden mit einer durchgehenden Produktion den vollen Service bieten u können.
Nach aufregenden 7 Monaten war dann auf 3.200 Quadratmeter Fläche eine imposante und moderne Anlage entstanden, die es ermöglicht Werkstücke bis zu einer Größe von max. 8 m Länge, 3 m Höhe und 1,50 m Breite zu bearbeiten.
Zum Zeitpunkt der Neueröffnung wurde die Firma im Handelsregister als e. K. eingetragen.

2006 – 2010

Die Aufträge wurden mehr, der Kundenstamm vergrößerte sich. Immer öfter musste im 2-Schicht-Betrieb gearbeitet werden. Um den Kunden einen ausgezeichneten Lieferservice bieten zu können, wurde ein neuer LKW mit 7,5 Tonnen angeschafft. Kurz danach kam noch ein Sprinter mit 7-Meter Anhänger hinzu um alle Transporte erledigen zu können.

2011   

Da es immer wieder rege Nachfrage zum Sandstrahlen gab und Georg Thöne Erfahrungen im Bau solcher Anlagen hat, baute er kurzer Hand ein Freistrahlhaus in einer Dimension von 10 Metern Länge x 4 Metern Breite x 5 Meter Höhe. Mit dieser Anlage können auch große Werkstücke problemlos entrostet und gestrahlt werden. Es wird ein Stahlstrahlmittel aus gehacktem Stahldraht verwendet um die Teile zu bearbeiten.

2012   

Durch den mittlerweile ständigen 2-Schicht-Betrieb musste ein Schlosser her, der die Anlage in Schuss hält und gegebenenfalls reparieren kann. Marcus Thöne begann noch während seiner Weiterbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker in der Firma Thöne Pulverbeschichtung als technischer Leiter. Er ist verantwortlich für den technischen Zustand der Anlage und arbeitet Seite an Seite mit dem Betriebsleiter Detlef Lausen.

2013   

Immer häufiger kamen Anfragen zum Sandstrahlen. Um dem Gerecht zu werden und um Kleinteile schnell zu entrosten und zu strahlen wird der Maschinenpark um eine Einlaufhängebahn-Strahlanlage erweitert.

2014   

Firmierung der Thöne Pulverbeschichtung e. K in die Thöne GmbH.

2015

Detlef Lausen und Marcus Thöne begannen mit der Zertifizierung um auch den innerbetrieblichen Ablauf zu optimieren. Mit Hilfe des Herrn Wloka, ein freiberuflicher Berater in Sachen Zertifizierung, wurde der Betriebsablauf verbessert und die Zertifizierung nach DIN EN 1090 durchgeführt.

2017   

Neben dem noch weiter vergrößerten Kundenstamm ist auch die Belegschaft mittlerweile auf über 20 Arbeitnehmer gewachsen. Das Rechnungs- und Mahnwesen sowie die Finanz- und Lohnbuchhaltung werden wesentlich durch Elisabeth Schäfer betreut, die als selbstständige Buchhalterin in Rüthen tätig ist. So hat Georg Thöne zeitliche Freiräume für die persönliche Kundenbetreuung und Auftragswerbung.
Da uns Flexibilität und Geschwindigkeit sehr wichtig sind, wird in der Regel im 2-Schicht-Betrieb gearbeitet. Somit ist die Belegschaft von Thöne Pulverbeschichtung auch in der Lage, eilige Aufträge innerhalb von 48 Stunden zu erledigen. Ein eigener Lkw gehört natürlich schon von Anfang an zum Service, um die Waren des Kunden kurzfristig zu holen und zu bringen.